Gastfamilie

Ein unvergessliches, gemeinsames Jahr, das wir nicht missen möchten!

Unsere kleine Tochter Sarah wurde im März 2008 geboren. Wir hatten den Wunsch, gleich nach ihrer Geburt eine Unterstützung in unseren Haushalt zu holen. Sarahs Großeltern wohnen leider nicht am Ort und wir sind beruflich sehr eingespannt. Somit fiel unsere Wahl auf das Au-pair-Programm. Wir sahen hier die Möglichkeit, einerseits eine häusliche Unterstützung bei der Betreuung unserer Tochter zu erhalten, andererseits aber auch die Möglichkeit, andere Kulturen noch besser kennen und verstehen zu lernen sowie unsere Sprachkenntnisse zu erweitern. Nicht zuletzt auch die großartige Chance, Sarah zweisprachig aufwachsen zu lassen und ihr diese wertvolle Erfahrung mit auf ihren Lebensweg zu geben!

Von einer Freundin aus Australien, die bereits Erfahrungen mit dem Au-pair-Programm und einigen Internet-Portalen gesammelt hatte, bekamen wir den Tipp, es darüber zu versuchen. Die Suche gestaltete sich jedoch zunächst schwierig. Viele Portale waren unübersichtlich oder enthielten nur wenige, unpassende Profile. Darüber hinaus waren manche auch nicht gerade preisgünstig in ihrer Nutzung. Hatten wir dann endlich eine „Kandidatin“ gefunden, war die größte Hürde die geforderten Deutschkenntnisse.

Viele der Bewerberinnen sprachen kein oder nur sehr wenig Deutsch und waren auch nicht darüber informiert, dass dies notwendig ist. Außerdem trauten sich einige der Bewerberinnen nicht zu, auf ein kleines Baby aufzupassen und wollten lieber ältere Kinder betreuen.

Im Juni 2009 hatten wir dann endlich Kontakt zu Katja, einem netten Mädchen aus Kiew (Ukraine), das die geforderten sprachlichen Voraussetzungen erfüllte. Wichtiger war uns als Familie jedoch die notwendige gegenseitige Sympathie, die von beiden Seiten vom ersten Kontakt an vorhanden war. Die „Chemie“ stimmte und die notwendigen Unterlagen waren schnell zusammengestellt und ausgefüllt. Schließlich hatten wir uns vorher gut informiert. Katja beantragte ihr Visum Anfang Juli und bestand auch den Deutschtest mit Bravour.

Auf der Botschaft sagte man ihr, dass es 6 bis 8 Wochen dauert, bis das Visum erteilt wird. Leider mussten wir dann (bedingt durch die Urlaubszeit) doch über 10 Wochen warten, so dass sich der geplante Starttermin noch mal verzögerte. Ende September 2009 war es dann endlich soweit. Katja kam zu uns nach Deutschland und lebte sich in unserer Familie sehr schnell ein.

Während der Woche betreute sie unsere Tochter am Nachmittag, so dass Sarah nicht so lange im Kindergarten bleiben musste. Außerdem half sie uns im Haushalt. Wir kochten gern zusammen und an den Wochenenden machten wir gemeinsame, unvergessliche Ausflüge, um ihr unsere Heimat zu zeigen.


Auch unsere Urlaube in Deutschland, Österreich, Italien und der Türkei verbrachten wir gemeinsam. Das war für uns selbstverständlich. Für unsere Sarah wurde Katja zu ihrer großen Schwester, die mit zur Familie gehört.

Während der Aufenthaltszeit von Katja kam uns die Idee, unsere Erfahrungen aus dem Au-pair-Programm mit anderen Familien und Au-pairs zu teilen - denn nichts ist authentischer, nichts ist glaubwürdiger als selbst diese Erfahrungen gemacht zu haben. So entschieden wir uns für den gemeinsamen Aufbau dieses Internet-Portals, das Suchende und Interessierte unterstützen soll, sich über das Au-pair-Programm umfassend aus erster Hand zu informieren und ein geeignetes Au-pair oder eine passende Gastfamilie zu finden. Und dies völlig unverbindlich und kostenlos - aber auch eigennützig:

Wir bleiben mit unserem ersten Au-pair Katja weiterhin in sehr engem Kontakt und haben unser zweites Au-pair (Natia aus Georgien) und unser drittes Au-pair (Maria aus Russland) über unser eigenes Au-pair-Portal gefunden!


Wir wünschen auch Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Suche und ein unvergessliches Au-pair-Jahr!